hängende gärten: anthologie & xylotheke

「残花有情」 Sentiments for the Remaining Flower
.... und da drüben Gärten mit Olivenbäumen, Orangenlimonaden, Trauerweiden, Schattenforellen Müllerinnen Art, ja ....

Aufzeichnungen zu Gewächsen, insbesondere Blumen und Bäumen, auch Kräuter, Obst- und Gemüsepflanzen.
Anthologie
Arboretum
Xylothek
Hermann Hesse: Stunden im Garten
Traumzauberbaum
Gruselkabinett 112 - Edith Nesbit - Der Ebenholzrahmen
Novalis: Heinrich von Ofterdingen
Ich bin nicht müde geworden, besonders die verschiedene Pflanzennatur auf das sorgfältigste zu betrachten. Die Gewächse sind so die unmittelbarste Sprache des Bodens; jedes neue Blatt, jede sonderbare Blume ist irgend ein Geheimniß, was sich hervordrängt und das, weil es sich vor Liebe und Lust nicht bewegen und nicht zu Worten kommen kann, eine stumme, ruhige Pflanze wird. Findet man in der Einsamkeit eine solche Blume, ist es da nicht, als wäre alles umher verklärt und hielten sich die kleinen befiederten Töne am liebsten in ihrer Nähe auf. Man möchte für Freuden weinen, und abgesondert von der Welt nur seine Hände und Füße in die Erde stecken, um Wurzeln zu treiben und nie diese glückliche Nachbarschaft zu verlassen. Über die ganze trockne Welt ist dieser grüne, geheimnißvolle Teppich der Liebe gezogen. Mit jedem Frühjahr wird er erneuert und seine seltsame Schrift ist nur dem Geliebten lesbar wie der Blumenstrauß des Orients. Ewig wird er lesen und sich nicht satt lesen und täglich neue Bedeutungen, neue entzückendere Offenbarungen der liebenden Natur gewahr werden. Dieser unendliche Genuß ist der geheime Reiz, den die Begehung der Erdfläche für mich hat, indem mir jede Gegend andre Räthsel löst, und mich immer mehr erraten läßt, woher der Weg komme und wohin er gehe.
Via: Ludwig Schrader, Die Bibliothek als literarisches Thema, S. 21ff.
In: Bücher für die Wissenschaft: Bibliotheken zwischen Tradition und Fortschritt, herausgegeben von Gert Kaiser et alii et aliae.
Noir & Léon: Aglaonema
ΠΛΆΤΑΝΟΣ ΤΟΥ ΙΠΠΟΚΡΆΤΗ: DIE PLATANE DES HIPPOKRATES
Der Arzt Hippokrates von Kos soll die Platane gepflanzt und unter dem Baum seine Schüler die Kunst der Heilkunde gelehrt haben. Demnach hätte sie ein Alter von mehr als 2400 Jahren. [....] Der heutige Baum ist aufgrund der Lebenserwartung maximal 500 Jahre alt. Daher wird angenommen, dass es sich um einen Ableger des ursprünglichen Baumes handelt. Eine korrekte Altersbestimmung ist aufgrund des fehlenden Kernholzes nicht mehr möglich.

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